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Sternenhimmel im September (06.09.2020)
Wenn wir Mitte September abends an den Himmel sehen, erkennen wir drei Planeten hellleuchtend am Himmel: Im Südwesten steht der helle Jupiter, links daneben der nicht ganz so helle Saturn, beide kurz vor ihrem Untergang. Im Osten ist der hell leuchtende rötliche Mars aufgegangen. Die Sternbilder sind in dieser Richtung zurzeit etwas unscheinbar. Über Jupiter und Saturn steht Atair im Sternbild Adler. Weit über Mars finden wir die Sternenkette der Andromeda und rechts daneben das Herbstviereck im Sternbild Pegasus.

Die Sternbilder werden von den sog. Fixsternen gebildet. Die Bezeichnung deutet darauf hin, dass sie gemessen an der Lebensdauer der Menschen fix am Himmel stehen, sich also nicht bewegen. Planeten heißen auch „Wandelsterne“, obwohl sie keine Sterne, also keine selbstleuchtenden Himmelskörper sind. Unsere Planeten leuchten nur wie die Erde im Licht unserer Sonne. Aber sie wandeln, sie bewegen sich in Wochen und Monaten unter den Sternen am Himmel. Das liegt einmal daran, dass sie selbst um unsere Sonne kreisen. Mars braucht 1,9 Jahre, Jupiter 12 Jahre und Saturn 29 Jahre für einen Sonnenumlauf. Das ist einer der Gründe, weshalb man die Marsbewegung am Himmel innerhalb von Tagen, bei Jupiter in Wochen und bei Saturn erst in Monaten erkennen kann.

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Sternenhimmel im August (02.08.2020)
Für das bloße Auge bietet der Sternenhimmel Anfang August eigentlich ein grandioses Schauspiel, man kann den stärksten Sternschnuppenstrom des Jahres beobachten. Die Sternschnuppen scheinen alle aus einem Punkt (Radiant genannt) in der Nähe des Sternbildes Perseus zu kommen, deswegen spricht man von den Perseiden. Sie sind zwischen dem 11. und 14. August besonders häufig zu beobachten. Dann durchquert die Erde die Bahn des Kometen Swift-Tuttles, der die Sonne in 133 Jahren umkreist. Da er das letzte Mal 1992 in Erdnähe war, sind wir weit von der Quelle der Sternschnuppen entfernt, dieses Jahr trifft die Erde den Bereich des Kometenstaubes nur schlecht. Außerdem liegt das Maximum in den Tagesstunden am 12.8., wenn der Himmel richtig hell ist. Wenn man Glück hat und die Ratschläge im Kasten befolgt, kann man aber sicher noch ein Dutzend Sternschnuppen pro Stunde sehen.

Sternschnuppen sind die Leuchtspuren von winzigen, weniger als 1 cm großen, Staubteilchen aus unserem Planetensystem, die in großer Höhe in der Lufthülle der Erde verglühen. Das Nachleuchten der Luft sehen wir dann als „Stern“schnuppe. Pro Tag wächst die Masse der Erde um viele Tonnen, da ständig ein Staubregen aus dem Kosmos durch die Atmosphäre nach unten fällt. Die besonders zahlreichen, sehr kleinen Staubkörner (Mikrometeorite) erreichen ohne Leuchtspur den Erdboden, sie bilden auch einen Teil des Tiefseeschlamms.

Viele der Staubteilchen stammen aus den Kernen von Kometen, das sind etwa 15 km große Brocken aus Eis und Staub, vereiste Geröllhaufen, die die Urmaterie unseres Sonnensystems enthalten. In der Nähe der Sonne verdampft das Eis und reißt dabei auch Staubkörner mit, die sich längs der Kometenbahn ansammeln und dann alle auf zueinander parallelen Bahnen um unsere Sonne kreisen. Kreuzt nun die Erde eine solche Kometenbahn, dann fliegen wir durch die Wolke aus Staubteilchen hindurch und besonders viele Sternschnuppen können beobachtet werden

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Sternenhimmel im Juli (05.07.2020)
Unübersehbar steht Jupiter zurzeit als hellstes Objekt am Himmel. Am 14. Juli steht er der Sonne genau gegenüber, d.h. er geht bei Sonnenuntergang auf und ist die ganze Nacht im Sternbild Schütze zu beobachten. Leider steht er der Sonne gegenüber, d.h. er steht in einer Höhe über dem Horizont wie die Sonne Mitte Januar. Jupiter ist der größte Planet in unserem Sonnensystem (Durchmesser 143000 km oder 11 Erddurchmesser) und auch mit 318 Erdmassen der massereichste. Auch mit 63 Monden hält er einen Rekord. Die vier hellsten und größten Monde Io, Europa, Ganymed und Kallisto hat schon Galilei beobachtet, man kann sie sogar in einem Fernglas erkennen. Ein Blick auf Wolken und Wirbelstürme Wer Jupiter zum Beispiel in der Sternwarte auf dem SFN mit einem Fernrohr beobachtet, erkennt sofort die zahlreichen Wolkenbänder, die langgezogen parallel zum Äquator verlaufen, da sich Jupiter sehr schnell dreht: Ein Jupitertag dauert weniger als 10 Stunden. In den Wolken sieht man zahlreiche Wirbelstürme, der größte und bekannteste ist der „Große Rote Fleck“. Seit über 350 Jahren kann man ihn schon beobachten, er trotzt wegen seiner Größe (die Erde würde zweimal hinpassen) allen Klimaschwankungen auf Jupiter.

Der Riesenplanet besteht fast vollständig aus Gasen (etwa 90% Wasserstoff und knapp 10 % Helium), die mit zunehmender Tiefe flüssig und wegen des großen inneren Druckes in der Nähe des aus Eis und Gestein bestehenden Kernes sogar fest werden. Die Zusammensetzung Jupiters gleicht der des Sonnennebels, aus dem sich alle Planeten vor 4,5 Milliarden Jahren gebildet haben.
Im Zentrum hat er sich noch nicht richtig abgekühlt, vermutlich beträgt die Temperatur dort einige 10000 Grad. Und noch schrumpft Jupiter durch die eigene Schwerkraft um jährlich etwa 3 cm. Die dabei freigesetzte Wärme strahlt er ab und senkt seine Temperatur langsam weiter. Viele andere Sterne haben auch jupiterähnliche Planeten, da man solche Riesenplaneten gut auch in Sonnensystemen beobachten kann, die viele hundert Lichtjahre entfernt sind.

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Sternenhimmel im Juni (04.06.2020)
Wer im Juni bei klarem Himmel die Sterne beobachten möchte, muss lange warten. Um 23.00 Uhr sieht man von Kassel aus das Frühlingssternbild Löwe über dem Herkules untergehen. Der hellste Stern ist der 78 Lichtjahre entfernte Regulus. Mit der dreifachen Masse der Sonne bringt er es bei 12 000 Grad auf die doppelte Außentemperatur. Mit 250 Millionen Jahren zählt er eher zu den jüngeren Sternen. Erst gegen 23.30 Uhr ist es dunkel genug, um im Südwesten links oberhalb vom Löwen die Jungfrau mit dem hellen Stern Spica zu sehen. Im Süden taucht dann dicht über dem Horizont der berühmte Stachel des Skorpions auf, dessen hellster Stern Antares gerade so über dem Horizont sichtbar ist. Der 600 Lichtjahre entfernte Antares ist ein Riesenstern, am Ende seines Lebens angekommen. Auch ein weiterer alter Riesenstern ist zu sehen, er steht rötlich leuchtend im Südwesten auf halber Höhe: Arkturus im Sternbild des Bootes. Später ind er Nacht folgen der sehr helle Jupiter und Saturn, der Ringplanet. Die Sommernächte sind kurz und hell und bieten wenig Gelegenheit zu ausführlichen Sternbeobachtungen. Aber immerhin, wir sehen auch jetzt Sterne, und das ist nicht selbstverständlich wie schon Johannes Kepler und der Bremer Arzt Heinrich Olbers erkannt haben. Kepler schrieb schon 1610 an Galilei, dass ein unendlich großes Universum zu einem „Himmelsgewölbe so hell wie die Sonne“ führen müsste.

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Sternenhimmel im Mai (06.05.2020)
Es wird jetzt im Mai sehr spät dunkel und man muss schon bis nach 22.00 Uhr warten, um den
Sternenhimmel zu sehen.
Aber schon vorher strahlt die Venus im NW hell am Himmel. Sie ist bis Ende Mai unser Abendstern,
nähert sich aber immer mehr der Sonne am Himmel und wird dann im Juni nicht mehr zu sehen sein.
Wer ein Fernglas hat, sollte damit zu Venus schauen: Sie zeigt eine schmale Sichelgestalt, die im Laufe
des Monats immer mehr abnimmt.
Wenn Venus dann immer mehr vom Abendhimmel verschwindet, taucht als „Ersatz“ der innerste
Planet, der Merkur auf.
Ab dem 19.5. kann man ihn tief am Horizont in der Dämmerung sehen. Am 20.5. steht er nahe
unterhalb der Venus, das erleichtert das Auffinden vom Merkur.
Am 22.5. steht Merkur sogar ganz dicht neben Venus, da dürfte man ihn besonders leicht erspähen.
Am 24.5. steht dann die 2 Tage alte gut sichtbare Mondsichel links neben Merkur.
Merkur ist sehr schwer zu beobachten, selbst Kepler hat auf seinem Sterbebett geklagt, dass er ihn
nie gesehen hätte…jetzt im Mai haben aber alle eine gute Chance den innersten Planeten am Himmel
zu beobachten
Merkur ist ein kleiner Gesteinsplanet, er hat einen Durchmesser von nur 4900 km und umkreist die
Sonne in einem Abstand von 58 Millionen Kilometer. Seine Oberfläche gleicht der des Mondes, eine
Landschaft aus Kratern, Gebirgen und Lavaflächen.
Je nach Sonneneinstrahlung liegt seine Temperatur zwischen eisigen -170°C und Werten bis zu +400°C.
Er hat keine Lufthülle und deshalb gibt es auch keinen Temperaturausgleich zwischen Schatten und
sonnenbeschienenen Teilen.

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Sternenhimmel im April (06.04.2020)
Wenn man nach Einsetzen der Dunkelheit Richtung Westen sieht, dann kann man die untergehenden Wintersternbilder noch dicht am Horizont sehen: Der Himmelsjäger Orion mit seinen drei markanten Gürtelsternen steht unmittelbar am Horizont. Beteigeuze, der linke Schulterstern, hat fast wieder ihre alte Helligkeit erreicht. Die Staubwolke, die sie verdunkelt hat, ist vorbeigezogen. Rechts neben Orion, fast genau im Westen, sieht man den rötlich leuchtenden Riesenstern Aldebaran im Stier. Noch weiter rechts auf gleicher Höhe steht eine kleine Sternengruppe, die Plejaden, eine Ansammlung junger Sterne. Immer alle dem strahlt immer noch unübersehbar hell der Planet Venus als Abendstern.

Nun blicken wir nach Osten: Hoch am Himmel steht der Große Wagen, senkrecht nach oben ausgerichtet. Er fällt durch den charakteristischen Wagenkasten auf, an den die Deichsel, ein flaches Sternendreieck, anschließt. Wir würden eher heute von einer Handkarre sprechen, andere Kulturen bezeichnen das Sternbild als Große Schöpfkelle. Der Große Wagen ist eigentlich nur ein Teil des Sternbildes Großer Bär, das aber wegen der lichtschwachen Sterne nicht so auffällig ist. Neben dem mittleren Deichselstern Mizar sieht man, wenn man gute Augen hat, einen lichtschwachen Stern, Alkor, der zufälligerweise in der gleichen Blickrichtung steht. Man nennt ihn auch den Augenprüfer, eben weil er so schwer zu erkennen ist.

Mit Hilfe des Wagenkastens kann man auch die Nordrichtung und damit den Polarstern finden: Dazu verlängert man die Verbindungslinie der hinteren beiden Kastensterne etwa um das Fünffache, dann trifft man auf den am Ende der Deichsel des Kleinen Wagens stehenden Polarstern. Unter ihm ist dann der Nordpunkt des Horizontes.

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Sternenhimmel im März (02.03.2020)
Auch am abendlichen Sternenhimmel vollzieht sich im März der Wechsel der Jahreszeiten: Noch sieht man nach Sonnenuntergang den hellen Winterstern Sirius im Süden, rechts von ihm, also westlich, prägen die anderen Wintersternbilder den Anblick des Himmels: das Sternbild Orion mit dem Schulterstern Beteigeuze, dem rechten Fußstern Rigel und den markanten drei Gürtelsternen dazwischen. Westlich davon steht der rötlich leuchtende Aldebaran im Stier. Oberhalb vom Stier steht das Fünfeck des Fuhrmanns mit dem hellen Stern Capella.
Beteigeuze war einige Monate stark abgedunkelt, seit Ende Februar wird sie aber wieder stetig heller und strebt ihre alte Helligkeit (vergleichbar mit der von Rigel) an. Inzwischen haben wir Vermutungen zum Helligkeitsabfall des Überriesen-Sternes: Sehr wahrscheinlich hat sich eine Gas- und Staubwolke, die von Beteigeuze selbst erzeugt wurde, vorgeschoben und ein Teil des Lichtes verschluckt. Die von vielen Menschen diskutierte Explosion des Sternes findet sicher statt, nur nicht so bald….
Schon in der Dämmerung steht hell leuchtend der Planet Venus als Abendstern im Westen. Am Abend des 28.3. (das ist auch der bundesweite „Tag der Astronomie“) gesellt sich der junge Mond dazu.

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Sternenhimmel im Februar (10.02.2020)
Das Sternbild Orion, der Himmelsjäger, bietet seit Wochen einen ungewohnten Anblick: Noch im Dezember waren die beiden Sterne Rigel (rechts unten der Fußstern) und Beteigeuze (links oben an der Schulter) gleich hell. Beide gehörten zu den neun hellsten Sternen am Himmel.

Für Rigel hat sich nichts geändert, Beteigeuze ist mit Jahresbeginn deutlich lichtschwächer geworden. Sie ist auf Platz 30 abgerutscht. Zurzeit sendet sie weniger als 30% ihrer ursprünglichen Strahlungsleistung.

Wie findet man Beteigeuze am Himmel?
Abends steht das Sternbild Orion, der Himmelsjäger, am Südosthimmel. Es sind vier Sterne, die den Körper des Jägers markieren: Rigel steht am rechten Fuß und Beteigeuze ist der linke obere Schulterstern.

Ganz markant sind die drei Gürtelsterne des Orion, unterhalb von ihnen sieht man zumindest im Fernglas den berühmten Orionnebel als kleines Wölkchen. Diese gigantische Gas- und Staubwolke, eine Geburtsstätte von Sternen und Planeten, wird von jungen Sternen (den sog. Trapezsternen im Zentrum der Wolke) angestrahlt und zum Leuchten gebracht.

Unterhalb des Orion steht der hellste Stern des Himmels, der Sirius. Über Sirius folgt Procyon und darüber stehen die Sterne Castor und Pollux in den Zwillingen. Rechts oberhalb vom Orion leuchtet der rötliche Riesenstern Aldebaran. Über ihm sieht man die Sternansammlung der Plejaden, das sog. Siebengestirn.

Wird Beteigeuze explodieren?

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Sternenhimmel im Januar (08.01.2020)
Blicken wir zuerst in der Monatsmitte morgens gegen 7.00 Uhr nach Südosten. Hier steht der Planet Mars oberhalb des dicht am Horizont stehenden Sternes Antares im Skorpion, rechts daneben markieren drei Sterne den Stachel des Skorpiones. Mars bewegt sehr schnell am Himmel, innerhalb weniger Tage erkennt man, wie er seine Position verändert. Wen am 20.1. und 21.1. die schmale abnehmende Mondsichel an Mars vorbeizieht, steht er schon links oberhalb von Antares.
Der abendliche Sternenhimmel wird im Südwesten durch den sehr hell leuchtenden Planeten Venus geprägt. Sie ist zurzeit unser Abendstern. Am 28.Januar steht der nur 3 tage alte zunehmende Mond dicht links von ihr. Schon in der Dämmerung (gegen 18.00 Uhr) werden die beiden auffallen, man wird sie, immer tiefer wandernd, bis etwa gegen 20.00 Uhr gut sehen können.
Blickt man abends dann nach Südosten, so fällt ebenfalls ein sehr hell leuchtender Stern auf, es ist Sirius im Sternbild Großer Hund. Über ihm steht der markante Orion, der Himmelsjäger. Vier Sterne bilden den Körper des Jägers, Rigel steht am rechten Fuß und Beteigeuze ist der linke obere Schulterstern.
Beides sind Riesensterne, der Radius von Beteigeuze (Entfernung 530 Lichtjahre) liegt bei 500 Millionen km, das ganze innere Planetensystem hätte in ihr Platz. Rigel ist da bescheidener, er hat gerade 10% des Durchmessers von Beteigeuze, er würde aber immerhin noch an die Bahn des Planeten Merkur reichen. Auffällig sind die drei Gürtelsterne des Orion, deren Verbindungslinie nach links unten zum Sirius zeigt.

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Sternenhimmel im Dezember (06.12.2019)
Zuerst blicken wir noch während der Abenddämmerung nach Südwesten. Dort fällt dicht über dem Horizont ein sehr heller Lichtpunkt auf.
Es ist unser Nachbarplanet, die Venus. Sieht man Venus, wie im Dezember, am Abendhimmel so nennt man sie Abendstern. Dann muss sie links von der Sonne stehen, also nach ihr im Südwesten untergehen. Steht Venus auf der anderen Sonnenseite, so geht sie morgens vor der Sonne auf und wir nennen sie dann Morgenstern.
Aber Venus ist kein Stern, sie leuchtet nicht selbst, sie ist einer der acht Planeten unseres Sonnensystems: Etwa so groß wie die Erde umkreist sie die Sonne innerhalb der Erdbahn in einem Abstand von 108 Millionen Kilometern. Dadurch erhält sie mehr Energie von der Sonne als unsere Erde. Aber durch die sehr dichte Atmosphäre aus CO2 heizt sich die Oberfläche über den Treibhauseffekt noch weiter bis zu 465 °C auf. Wasser gibt es somit auf der Venus nicht, es herrscht ein extrem trockenes und heißes Wüstenklima vor. Nur selten würde man die Sonne durch die dichten Wolken sehen. Diese Wolken haben es auch in sich, sie bestehen aus konzentrierter Schwefelsäure. Und wenn es regnet, dann regnet es Schwefelsäure. Der Regen kommt aber nie auf der Oberfläche an, wegen der extremen Hitze verdunstet die Säure schon in großen Höhen.

Im Fernrohr sieht man von allem dem nichts.

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Außerdem angefügt ist eine PDF-Datei mit den Terminen zum Klima-Café des Schülerforschungszentrums mit anderen naturwissenschaftlichen Themen. [mehr]
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