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Sternenhimmel im Dezember

03.12.2020, 20:08, von KP Haupt

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Schon seit Wochen sieht man abends nach Einbruch der Dunkelheit den hellen Jupiter und links oberhalb von ihm den etwas lichtschwächeren Saturn tief im Südwesten. Im Laufe des Dezembers kommen sie sich am Himmel immer näher. Am Abend des 21.12. stehen sie sich so nahe, dass sie für das freie Auge zu einem hellen Lichtfleck verschmelzen. Nur 0,1 Grad, also 20% der Vollmondscheibe,sind die beiden Planeten dann noch getrennt. Im Fernglas sieht man um Jupiter herum seine vier hellen Monde, oberhalb steht Saturn mit seinem Ring und dem helleren Mond Titan.

Vor 2027 Jahren war das auch so der Fall, und vermutlich war das die physikalische Vorlage für den Stern von Bethlehem. Ein besonders schöner Anblick bietet der Abend des 17.12.: Da sieht man die beiden Planeten noch getrennt, sehr dicht stehend, und links von ihnen die erst drei Tage alte schmale Mondsichel.

Leider findet dieses seltene Himmelsereignis sehr tief am Südwesthorizont statt. Man sollte schon während der Dämmerung gegen 17 Uhr nach den Planeten Ausschau halten, schon gegen 18.00 Uhr verschwinden sie hinter dem Horizont. Natürlich begegnen sich die beiden Planeten nicht wirklich. Saturn ist ungefähr doppelt so weit von der Erde entfernt wie Jupiter. Nur im Dezember sehen wir die Planeten in der gleichen Blickrichtung.

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