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Sternenhimmel im September

10.09.2019, 20:58, von KP Haupt

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Auf den Supermond wird oft hingewiesen, genau so selten bzw. häufig aber ist der MiniMond!
Die Nacht vom 13. auf den 14.9. kann man als Vollmondnacht bezeichnen, da der Mond am 14.9. morgens um 6.32 Uhr genau der Sonne gegenübersteht. Am Nachmittag des 13.9., genau um 15.32 Uhr, hat er den größten Abstand zur Erde mit 406400 km erreicht.
Dieser Vollmond erscheint uns also besonders klein, es ist ein Mini-Mond!
Da der Mond sich auf einer leicht abgeplatteten Bahn um die Erde bewegt, schwankt seine Entfernung zwischen 356 500 km und 406500 km. Je weiter er von uns entfernt steht, desto kleiner erscheint er uns am Himmel. Der Größe des Minimondes ist in der Tat um 14% kleiner als die des Supermondes! Die Helligkeit wird sogar um 30% geringer ausfallen.
Trotzdem wird man den Unterschied nicht mit freiem Auge erkennen, man müsste schon Mondbilder direkt vergleichen!
Der Mond hat durchaus Auswirkungen auf die Erde, zum Beispiel trägt er viel zu Ebbe und Flut bei und bewirkt auch Auf- und Abbewegungen der Lufthülle. Durch seine Anwesenheit stabilisiert er auch die Drehachse der Erde, so dass wir feste Jahreszeiten haben, die sich nur extrem langsam über 26 000 Jahre verschieben. Beim Mini-Vollmond ist die Flut etwas geringer, aber der Effekt wird oft durch Windeinwirkungen überstrahlt.

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