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Sternenhimmel im November

02.11.2020, 18:18, von Klaus-Peter Haupt

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An den meisten Tagen im November kann man bei klarem Himmel 5 Planeten mit dem freien Auge sehen. Hinzu kommt noch Uranus als sechster Planet, falls man ein Fernglas zur Hand hat. Beginnen wir mit dem Abendhimmel unmittelbar nach Einsetzen der Dämmerung. Tief im SW steht der helle Jupiter und rechts oberhalb von ihm der Planet Saturn, nicht ganz so hell. In den nächsten Wochen wird sich Jupiter immer mehr dem Saturn am Himmel annähern und kurz vor
Weihnachten werden sie fast zu einem Weihnachtsstern verschmelzen.

Im Südosten taucht der sehr helle, rötlich leuchtende Mars auf. Während Jupiter und Saturn rasch untergehen, ist Mars bis in die frühen Morgenstunden zu sehen, er wandert hoch am Himmel Richtung Westen. Mit einem Fernglas kann man sogar Uranus sehen. Er steht mitten auf der Verbindungslinie zwischen
Mars und dem offenen Sternhaufen der Plejaden, dem Siebengestirn fast genau im Osten.

Da es morgens noch lange dunkel ist, sollten wir um den 10. bis 13. November gegen 6.30 Uhr entweder beim Frühstück oder auf dem Weg zur Arbeit mal nach Südosten an den Himmel sehen: Hell und noch hochstehend sieht man den Planeten Venus als Morgenstern. Da Venus sich am Himmel bewegt, kann man gut erkennen, wie sie von Monatsbeginn an sich immer mehr der Sonne nähert und dabei auf den Stern Spica in der Jungfrau zuläuft. Am 18.11. steht sie dann
auf gleicher Höhe links neben Spica und beendet langsam ihre Morgensichtbarkeit.

Übrigens kann man Spica auch leicht mit Hilfe des Sternbildes Großer Wagen finden: Man verlängert den Bogen der drei Deichselsterne, kommt zum rötlich leuchtenden Riesenstern Arkturus im Bootes und weiter zu Spica in der Jungfrau.

Weiterlesen in der angefügten PDF-Datei.



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