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Sternenhimmel im Juli

01.07.2019, 20:28, von KP Haupt

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Abends nach Sonnenuntergang sieht man zwei Planeten im Südosten: Im Sternbild Skorpion steht der hell leuchtende Jupiter, der vor einem Monat in Opposition zur Sonne stand, und östlich davon im Sternbild Schütze der Ringplanet Saturn, der am 9. Juli der Sonne am Himmel genau gegenübersteht, also die ganze Nacht zu sehen ist.
Saturn ist mit 120 000 km Durchmesser fast zehnmal so groß wie unsere Erde. Er umkreist die Sonne weit außen in einem Abstand von 1,4 Milliarden km. Das Licht der fernen Sonne kann den Planeten kaum erwärmen, es bleibt nur eine Temperatur von – 140° C.
Der „Herr der Ringe“ kann schwimmen
Saturn ist wie Jupiter ein Gasplanet aus hauptsächlich Wasserstoff und Helium. Vermutlich besitzt er nur einen kleinen festen oder flüssigen Kern, denn seine Dichte ist geringer als die von Wasser: Gäbe es einen so großen Ozean auf der Erde, dann würde Saturn auf ihm schwimmen. Er ist der einzige Planet unseres Sonnensystems, der in Wasser nicht untergehen würde.
Besonders auffällig ist sein riesiges Ringsystem, das man mit einem Durchmesser von 280 000 km schon in einem Fernglas gut erkennen kann.
Die Ringe bestehen aus Milliarden kleiner Geröll-, Staub- und Eisbrocken, die alle Saturn in vielen einzelnen Streifen umkreisen: Aus der Nähe betrachtet sehen die Saturnringe wie die Rillen einer Langspielplatte aus: Über 100000 durch Lücken voneinander abgegrenzte Einzelringe gibt es!

Ein besonderes Himmelsschauspiel erwartet uns in der Nacht vom 16. auf 17. Juli, eine partielle Mondfinsternis.

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