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Sternhimmel im Juni

05.06.2018, 22:17, von KP Haupt

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Jetzt im Juni sind die Nächte sehr kurz. Am 21.Juni steht die Sonne am weitesten über der Nordhalbkugel der Erde. Dann haben wir den längsten Tag des Jahres, in Kassel sind das 16 Stunden und 23 Minuten.
Nach dem 21.6. wird man morgens bzw. abends sehen, wie die Sonne ihren Auf- und Untergangspunkt wieder zurück vom Nordosten bzw. Nordwesten Richtung Süden verlagert. Die Tage werden wieder kürzer und die Sonne erreicht nicht mehr diese große Höhe am Mittag.
Da die Sonne am Himmel am 21.6. ihre eigene Bewegung umorientiert, spricht man auch von der Sonnenwende.
Ursache dafür ist die Schrägstellung der Drehachse unserer Erde. Am 21.6. ist der Nordpol der Erde zur Sonne geneigt. Dadurch fallen ihre wärmenden Strahlen unter einem steilen Winkel auf die Nordhalbkugel, die sich dadurch besonders stark erwärmen kann.
Interessanterweise ist die Erde im Juni am weitesten von der Sonne entfernt, der Abstand zur Sonne ist aber nicht für die Entstehung der Jahreszeiten verantwortlich nur die Schrägstellung der Drehachse.
Trotz der kurzen Nächte bietet der Nachthimmel viel:
Abends wird der sehr helle Planet Venus im Nordwesten als Abendstern noch bis fast Mitternacht zu sehen sein. Genau im Westen finden wir den hellen Regulus, Hauptstern im Löwen.
Zur Zeit der Sonnenwende steht der zunehmende Mond im Sternbild Jungfrau im Südwesten, in seiner Nähe steht Spica, der hellste Stern der Jungfrau.
Weiter Richtung Süden steht der helle Gasriese Jupiter und links unterhalb von ihm erkennt man den Riesenstern Antares im Sternbild Skorpion.

Weiterlesen in der angefügten PDF-Datei.



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